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Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 21.-26. Bändchen (1855) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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„Sie find ihm das wohl ſchuldig,“ erwiederte Du⸗ mouriez,„denn ich kenne nur den Teufel, der ſie hat machen können.“

„Sie wiſſen nicht,“ ſagte ein Anderer,„es iſt in der Nationalverſammlung davon die Rede, Sie nach Orleans zu ſchicken und Ihnen dort den Proceß zu ma⸗ chen.“

„Gut!“ verſetzte Dumouriez,„ich brauche Feierzeit; nen dort Bäder nehmen, Molken trinken und aus⸗ ruhen.“

„General,“ rief ein Dritter,„ſie haben ſo eben den Druck Ihrer Denkſchrift beſchloſſen.“

„Deſto beſſer! das iſt eine Ungeſchicklichkeit, welche alle Unparteiiſche zu mir zurückführen wird.“

Mitten unter dieſem Geleite und unter dieſen Aeuße⸗ rungen kam er nach dem Schloſſe.

Der König empfing ihn vortrefflich.

Der neue Conſeil war verſammelt.

Servan, Clavidres und Roland entlaſſend, hatte Dumouriez für ihre Erſetzung beſorgt ſein müſſen.

Als Miniſter des Innern hatte er Mourgues von Montpellier vorgeſchlagen, einen Proteſtanten, Mitglied mehrerer Academien, ehemaligen Feuillant, der ſich aus dem Clubb zurückgezogen.

Der König hatte dieſen angenommen.

Als Miniſter der auswärtigen Angelegenheiten hatte er Maulde, Sémonville oder Naillac vorgeſchlagen.

Der König hatte Raillac gewählt.

Als Finanzminiſter hatte er Vergennes, einen Nef⸗ fen des früheren Miniſters, vorgeſchlagen.

Vergennes hatte dem König vollkommen zugeſagt, und der König hatte ſogleich nach ihm geſchickt, doch Vergennes hatte, während er die tiefſte Ergebenheit für den König kundgegeben, die Stelle ausgeſchlagen.

Man hatte ſodann beſchloſſen, dem Miniſter des Innern ſollte interimiſtiſch auch das Finanzminiſterium