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i Lafayette hielt das Centrum; er ſollte raſch an der Maas hinab, von Givet gegen Namur, marſchiren. Luckner bewachte die Franche⸗Comté. Rochambeau Flandern. Unterſtützt von einem Corps, das Rochambeau von 3 Flandern unter dem Commando von Biron ſchicken würde, ſollte Lafayette Namur nehmen und gegen Brüſſel mar⸗ 3 ſchiren, wo ihn mit offenen Armen die Revolution von Brabant erwartete. ⸗ Lafayette hatte die ſchöne Rolle: er war in der Vor⸗ hut; ihm behielt Dumouriez den erſten Sieg vor. Dieſer Sieg machte ihn zum Obergeneral.
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, War Lafayette Sieger und Obergeneral, Dumouriez e Kriegsminiſter, ſo warf man die rothe Mütze ab, man zermalmte mit einer Hand die Gironde, mit der andern ur die Jacobiner. Die Gegenrevolution war gemacht! er Aber Robespierre? Robespierre war, wie geſagt, in den Schatten zu⸗ n rückgetreten, und Viele behaupteten, es gebe einen unter⸗
t, irdiſchen Gang von der Bude des Schreiners Duplay en üur königlichen Wohnung von Ludwig XVI.
Kam nicht hievon die ſpäter von der Frau Herzo⸗
gin von Angouléme an Mademoiſelle Robespierre bezahlte
ſe, Penſion?
en Doch diesmal wie immer ließ Lafayette Lafayette im Stiche.
v Dann ſollte man den Krieg mit Parteigängern des Friedens machen; die Proviantmeiſter beſonders waren
ats die Freunde unſerer Feinde; ſie hätten gern unſere Trup⸗
ng pen ohne Lebensmittel und ohne Munition gelaſſen, und das thaten ſie auch, um das Brod und das Pulver den
rei Preußen und den Oeſterreichern zu ſichern.
eit Ueberdies bemerke man wohl, daß der Mann der
4 dumpfen Ränke, der finſtern Schleichwege, Dumouriez,


