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„Ah! mein Herr,“ erwiederte Dumouriez mit der größten Kaltblütigkeit,„ein runder Hut und keine Schnal⸗
len; Alles iſt verloren!“ Und er ſchob Roland in das Cabinet des Königs.
C(XXVII.
Vas Reußere und das Innere.
Dieſes Miniſterium, das ſo viel Mühe hatte, in das Cabinet des Königs zu gelangen, konnte man das Kriegs⸗ miniſterium nennen.
Am 1. März war Kaiſer Leopold, getödtet durch die Reizmittel, die er ſelbſt bereitete, geſtorben.
Die Königin, welche in irgend einem jacobiniſchen Pamphlet geleſen hatte, eine Paſtetenkruſte werde den Kaiſer von Oeſterreich richten, die Königin, welche Gil⸗ bert hatte kommen laſſen, um ihn zu fragen, ob es nicht ein allgemeines Gegengift gebe, die Königin hatte laut geſchrieen, ihr Bruder ſei vergiſtet worden.
Mit Leopold war die temporiſirende Politik Oeſter⸗ reichs geſtorben.
Derjenige, welcher den Thron beſtieg, Franz II.,— den wir gekannt haben, und der, nachdem er der Zeit⸗ genoſſe unſerer Väter geweſen, der unſere wurde,— war gemiſcht von deutſchem und italieniſchem Blute. Ein Oe⸗ ſterreicher, geboren in Florenz, ſchwach, heftig, verſchmitzt; ein redlicher Mann nach dem Sinne der Prieſter; eine harte, bigotte Seele, ſeine Falſchheit unter einer wohl⸗ wollenden Phyſiognomie verbergendz gleichſam durch Fe⸗


