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Dumouriez antwortete ſeinerſeits auch nicht und be⸗ ſchränkte ſich ebenfalls auf ein Lächeln.
Man verabredete, am andern Tage um elf Uhr Mor⸗ gens zuſammenzukommen, um den Eid zu leiſten.
Wenn man die Aſſemblée verließe, ſollte man ſich zum König begeben.
Es ſchlug halb zwölf Uhr; Dumouriez wäre wohl geblieben, doch es war zu ſpät für kleine Lente wie die Roland.
Warum wäre Dumouriez geblieben?
Ah! das iſt es.
Bei dem raſchen Blicke, den eintretend Dumouriez auf die Frau und den Mann geworfen, hatte er ſogleich das Alter des Mannes,— Roland war zehn Jahre äl⸗ ter als Dumonriez, und Dumouriez ſchien zwanzig Jahre weniger als Roland zu zählen,— und den Reichthum der Formen der Frau bemerkt. Madame Roland, wie geſagt, die Tochter eines Graveur, hatte von ihren Kin⸗ derjahren an in der Werkſtätte ihres Vaters und, Fran geworden, im Cabinet ihres Mannes gearbeitet; die Ar⸗ beit, dieſer harte Beſchützer, hatte die Jungfrau geſchützt, wie er die Gattin ſchützen ſollte.
Dumouriez gehörte zu jener Race von Männern, welche einen alten Ehemann nicht ſehen können, ohne zu uen und eine junge Fran nicht, ohne nach ihr zu be⸗ gehren.
Er mißſiel auch zugleich der Frau und dem Manne. Darnm bemerkten Beide Briſſot und dem General, es ſei ſpät.
Briſſot und Dumouriez enifernten ſich.
„Nun,“ fragte Roland, als die Thüre wieder ge⸗ ſchloſſen war,„was denkſt Du von unſerem zukünftigen Collegen?“
Madame Roland lächelte.
„Es gibt Menſchen,“ ſagte ſie,„die man nicht zwei⸗ mal zu ſehen braucht, um ſich eine Meinung über ſie zu
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