Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 21.-26. Bändchen (1855) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Die Cordeliers ſtellten Camille Desmoulins voran, — dieſen Lanzenträger, den man immer bereit findet, ſeine Pieke mitten ins Ziel zu ſtoßen.

Er machte auch ſeine Petition.

Doch ein unmöglicher Stammler, wenn er das Wort*

. nehmen verſuchte, beauftragte er Fauchet, ſie zu eſen.

Fauchet las ſie.

Sie wurde vom Anfang bis zum Ende beklatſcht.

Es war ſchwierig, die Frage mit mehr Ironie zu handhaben, und zugleich der Sache mehr auf den Grund zu gehen.

„Wir beklagen uns,“ ſagte der Schulkamerad von Robespierre und der Freund von Danton,„wir bekla⸗ gen uns weder über die Conſtitution, die das Veto zu⸗ geſtanden hat, noch über den König, der davon Gebrauch macht, indem wir uns der Maxime eines großen Politi⸗ kers, des Macchiavelli, erinnern: Soll der Fürſt auf die, Souverainetät verzichten, ſo wäre die Nation zu unge⸗ recht, zu grauſam, fände ſie es ſchlimm, daß er ſich be⸗ ſtändig dem allgemeinen Willen widerſetzt, weil es ſchwer gegen die Ratur iſt, freiwillig von ſo hoch herabzu⸗ fa en.““

„Durchdrungen von dieſer Wahrheit, ein Beiſpiel an Gott ſelbſt nehmend, deſſen Gebote durchaus nicht unmöglich ſind, werden wir nie vom vormaligen Son⸗ verain eine unmögliche Liebe für die nationale Souve⸗ rainetät fordern, und wir finden es nicht ſchlimm, daß er ſein Veto gerade den beſten Decreten entgegenſetzt.“

Die Verſammlung klatſchte, wie geſagt, Beifall,; nahm die Petition an, beſchloß die Einſchreibung in das Protocoll und die Ueberſendung des Protocolls an die Departements.

Am andern Tage geriethen die Feuillants in Auf⸗

ruhr.

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