Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 21.-26. Bändchen (1855) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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den Eid verweigert haben, mit Bemerkungen über ihre Verbindung unter ſich und mit den Emigrirten ſchicken, damit die legislative Verſammlung auf Mittel, die Re⸗ bellion zu vertilgen, bedacht ſei.

„Die legislative Verſammlung betrachtet als eine Wohlthat die guten Werke, welche die Landlente über die angeblichen religiöſen Fragen aufklären können: ſie wird ſie drucken laſſen und die Verfaſſer belohnen.“

Wir haben geſagt, was aus den Conſtituirenden, ſonſt genannt die Conſtitutionellen, geworden, wir haben gezeigt, in welcher Abſicht ſie die Feuillants gegründet.

Ihr Geiſt war vollkommen im Einklunge mit dem Departement Paris.

Es war der Geiſt von Barnave, von Lafayette, von Lameth, von Duport, von Bailly, der noch Maire war, aber es zu ſein aufhören ſollte.

Sie ſahen in dem Decret über die Prieſter„ein Decret,“ wie ſie ſagten,„gegen das öffentliche Gewiſſen erlaſſen,“ ſie ſahen in dem Decret über die Emigrirten, „ein Decret gegen die Familienbande erlaſſen,“ ein Mit⸗ tel, es mit der Macht des Königs zu verſuchen.

Der Clubb der Fenillants entwarf und das Direc⸗ torium von Paris unterzeichnete gegen dieſe zwei Decrete eine Proteſtation, in welcher man Ludwig XVI. bat, dem die Prieſter betreffenden Decret ſein Veto ent⸗ gegenzuſetzen.

Man erinnert ſich, daß die Conſtitution Ludwig XVI. das Recht des Veto vorbehielt.

Wer unterzeichnete dieſe Proteſtation? Der Mann, der zuerſt die Geiſtlichkeit angegriffen, der Mephiſtophe⸗ les, der mit ſeinem Pferdefuß den Spiegel zerbrochen: Talleyrand! Der Mann, der ſeitdem gemacht hat, daß die Diplomatie mit der Loupe nicht mehr ſehr klar in der Revolution ſah.

Das Gerücht vom Veto verbreitete ſich zum Vor⸗ aus.