Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 21.-26. Bändchen (1855) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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mi⸗ und ach⸗

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deſſen ſchmetternde Fanfaren überall, wo ſie gehört wer⸗ den, ſagen: Erhebet Euch, Ihr, die Ihr frei ſein wollt! wir bringen Euch die Freiheit!“

Und, in der That, die Welt fing an ein großes Gemurre zu hören, das, ähnlich dem Toſen einer Fluth, immer mehr ſtieg und zunahm.

Dieſes Gemurre war das von dreißig Millionen Stimmen, welche noch nicht ſprachen, aber ſchon brüll⸗ ten, und dieſes Gebrülle hatte Briſſot durch die Worte überſetzt:„Warten wir nicht, bis man uns angreift: greifen wir ſelbſt an!“

Von dem Augenblicke, wo auf ſeine drohende Rede ein allgemeines Beifallklatſchen geantwortet hatte, war Frankreich ſtark; es konnte nicht nur angreifen, ſondern es ſollte ſogar ſiegen.

Es blieben die Detailfragen. Unſere Leſer mußten bemerken, daß es ein geſchichtliches Buch iſt, und nicht ein Roman, was wir machen; wir werden wahrſcheinlich nie auf dieſe große Epoche zurückkommen, der wir ſchon

lanche von Beaulieu und den Chevalier von Maiſon Ronge, ſo wie ein ſeit drei Jahren geſchrie⸗ benes Buch, das noch nicht erſchienen iſt, aber erſcheinen wird, entlehnt haben: wir müſſen alſo Alles das, was ſie enthält, ausdrücken.

Nichtsdeſtoweniger werden wir raſch über dieſe Detailfragen hingehen, um ſo ſchnell als möglich zu den

reigniſſen zu kommen, die wir noch zu erzählen haben, und mit denen mehr insbeſondere die Perſonen unſeres Buches vermengt ſind.

Die Erzählung der Ereigniſſe in der Vendée, der Metzeleien in Avignon, der Inſulten Europas erſcholl wie ein Donnerſchlag in der geſetzgebenden Verſammlung. Am 20. October begnügte ſich Briſſot, wie wir geſehen, mit einer Auſlage auf die Güter der Emigrirten, am 25. verurtheilte Condorcet ihre Güter zum Sequeſter und

Die Gräfin von Charny. VI. 11