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OXXII. Der Rrieg.
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In ſeiner ſchönen, energiſchen Rede über die Emi⸗ grirten hatte Briſſot klar die Abſichten der Könige und die Todesart, die ſie der Revolution vorbehielten, nach⸗ gewieſen.
Würde man ſie ſchlachten?
Nein, man würde ſie erſticken!
Nachdem er ſodaun das Gemälde des europäiſchen Bundes gemacht, nachdem er dieſen Kreis von Fürſten gezeigt, die Einen mit dem Schwerte in der Hand und offen die Fahne des Haſſes aufpflanzend, die Anderen noch ihr Geſicht mit der Larve der Heuchelei bedeckend, bis ſie dieſelbe abwerfen könnten, rief er:
„Nun, es ſei! nehmen wir nicht nur die Heraus⸗ forderung vom ariſtokratiſchen Europa an, ſondern kom⸗ men wir ihm ſogar zuvor; warten wir nicht, bis man uns angreift: greifen wir ſelbſt an!“
Und bei dieſem Rufe begrüßte ein ungeheurer Bei⸗ fallsſturm den Redner.
Briſſot, mehr ein Mann des Inſtinctes, als des Genies, hatte geantwortet auf den heiligen Gedanken, auf den Gedanken der Hingebung, der bei den Wahlen von 1791 den Vorſitz geführt: Krieg!*
Nicht jener egoiſtiſche Krieg, den ein Deſpot erklärt, um eine ſeinem Throne, ſeinem Namen, dem Namen von einem ſeiner Verbündeten angethane Beleidigung zu rächen, oder eine unterworfene Provinz ſeinem König⸗ reiche oder ſeinem Kaiſerthum beizufügen, ſondern der Krieg, der den Lebenshauch mit ſich führt; der Krieg,


