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Man zog ihn nach dem Altar. Hier mußte der Revolutionär erwürgt werden, auf daß das Opfer der Jungfrau, in deren Namen man bei Allem dem handelte, angenehm wäre.
Noch lebend, machte er ſich im Chor von den Hän⸗ den der Mörder los und flüchtete ſich in einen Chorſtuhl. Eine liebereiche Hand reichte ihm Schreibzeug.
6 ſollte reiben, was er zu ſagen nicht Zeit
gehabt. 8 ſ unerwartete Hülfe gab ihm einen Augenblick riſt. Ein bretagniſcher Edelmann, der zufällig, nach Mar⸗ ſeille reiſend, vorüberkam, war in die Kirche eingetreten und von Mitleid für das arme Opfer erfaßt worden. Mit dem Muthe und der Hartnäckigkeit eines Bretag⸗ ners wollte er den Unglücklichen retten; zwei oder drei⸗ mal entfernte er die Meſſer oder die Stöcke, von denen er eben getroffen werden ſollte, und er rief;:„Meine Herren, im Namen des Geſetzes! meine Herren, im der Ehre! meine Herren, im Namen der Menſch⸗ ichkeit!“
Die Meſſer und die Stöcke wandten ſich ſodann gegen ihn; doch unter den Meſſern und den Stöcken bedeckte er fortwährend den armen Lescuyer mit ſeinem Leibe „Meine Herren, im Namen der Menſchlich⸗ eitt
Endlich wurde das Volk müde, ſo lange ſeines Jä⸗ gerrechts beraubt zu ſein; es ergriff den Edelmann Ind ſchleppte ihn fort, um ihn aufzuhängen. rei Männer befreiten aber den Fremden und riefen:
„Machen wir zuerſt mit Lescuyer ein Ende, wir werden dieſen hernach wiederfinden.“
Das Volk begriff die Richtigkeit dieſes Raiſonnement und ließ den Bretagner los.
Man nöthigte ihn, zu entfliehen.


