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Ich, Ihr, nein, Jedermann,“ rief Billot;„das wird wirklich die Petition des Volks ſein.“
Ein Patriot lief weg: er holte Papier, Tinte und Federn.
In Erwartung ſeiner Rückkehr nahm man ſich bei den Händen und fing an, das berufene La ira fingend⸗ Faraudolen zu tanzen⸗
Der Patriot kam nach zehn Minuten zurück; er hatte eine Flaſche Tinte, ein Paquet Federn und fünf bis ſechs Hefte Papier gekauft.
Da nahm Robert die Feder und ſchrieb, während Fräulein von Kéralio, Madame Roland und Roland nach und nach dictirten, folgende Petition:
Petition an die Nationalverſammlung, abgefaßt auf dem Altar des Vaterlands, am . Juli 1791
Repräſentanten der Nation,
„Ihr waret dem Ziele Eurer Arbeiten nahe, bald
ſollten Nachfolger, Alle vom Volke ernannt, auf Eurer Syur fortſchreiten, ohne den Hinderniſſen zu begegnen, welche Euch die Abgeordneten von zwei privilegirten Klaſſen, nothwendige Feinde aller Grundſätze der heiligen Gleichheit, boten. „Ein großes Verbrechen wird begangen: Ludwig XVI. flieht; er verläßt unwürdig ſeinen Poſten; das Reich iſt zwei Finger breit von der Anarchie entfernt; Bürger verhaften ihn in Vareunes, und er wird nach Paris zurück⸗ geführt. Das Volk dieſer Hauptſtadt bittet Euch inſtän⸗ dig, nichts über das Loos des Schuldigen zu entſcheiden⸗ ehe Ihr den Ausdruck des Willens der zweiundachttig anderen Departements gehört habt.
„Ihr verſchiebt: zahlreiche Adreſſen kommen der Na⸗


