Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 17.-20. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Plötzlich ſtößt eine Frau, eine Limonadehändlerin, welche auf die Stufen des Altars geſtiegen iſt, einen Schrei aus.

Die Spitze eines Bohrers iſt in ihren Schuh ein⸗ gedrungen.

Sie ruft, man eilt hinzu. Der Boden iſt von Lö⸗ chern durchhöhlt, deren Urſache und Zweck man nicht begreift; nur dentet der Bohrer, der in den Schuh der Limonadehändlerin eingedrungen iſt, die Gegenwart von einem oder mehreren Menſchen unter der Plattform vom Altar des Vaterlandes an.

Was können ſie hier machen?

Man ruft ſie an, man fordert ſie auf, zu antworten, ihre Abſichten zu nennen, hervorzukommen, zu erſcheinen.

Keine Antwort.

Der Schmierer ſteht von ſeinem Schemel auf, ver⸗ läßt ſeine Leinwand und läuft nach dem Gros⸗Caillou, um hier die Wache zu holen.

Die Wache, welche in einer mit einem Bohrer in den Fuß geſtochenen Frau kein genügendes Motiv ſich zu bemühen ſieht, verweigert den Dienſt und ſchickt den Schmierer zurück.

Bei der Rückkehr von dieſem erreicht die Erbitterung den höchſten Grad. Alle Welt iſt um den Altar des Va⸗ terlandes zuſammengeſchaart, wenigſtens dreihundert Perſonen. Man hebt ein Brett auf, man dringt in die Höhle ein; man findet den Perückenmacher und unſern Invaliden, Beide ganz verblüfft.

Der Perückenmacher, der im Bohrer ein Ueberführ⸗ ungsmittel geſehen hat, wirft ihn fern von ſich; doch er hat nicht an die Beſeitigung des Fäßchens gedacht.

Man packt Beide beim Kragen, man nöthigt ſie, auf die Plattform zu ſteigen, man befragt ſie über ihre Abſichten, und da ſie ſtammeln und ſtocken, ſo führt man ſie zum Commiſſär.

Hier befragt, geſtehen ſie, in welchem Zwecke ſie ſich

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