Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 17.-20. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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ſetzung des Königs beſorgt zu ſein, beſchränkten ſich auf ein einziges.

Dieſes einzige Mittel war die Regentſchaft. In Abweſenheit des Grafen von Provence und des Grafen von Artois, der Brüder von Ludwig XVI. und Oheime des Dauphin, die ſich überdies durch ihre Emigration der Volksgunſt beraubt hatten, wem kam die Regentſchaft zu?

Dem Herzog von Orleans.

Dieſe kleine unſchuldige, in eine im Namen des Volkes abgefaßte Petition eingeſchobene Phraſe machte alſo immerhin im Namen dieſes Volkes den Herzog von Orleans zum Regenten!

Nicht wahr, es iſt etwas Schönes um die Politik? Nur wird das Volk noch viel Zeit brauchen, um klar darin zu ſehen, wenn es mit Männern von der Stärke von Herrn Laclos zu thun hat.

Errieth nun Briſſot die in dieſen vier Worten ent⸗ haltende, ganz zum Ausbruche, wenn es ſein müßte, bereite Mine nicht, ſah er die Schlange nicht, welche unter dieſe Beifügung geſchlüpft war und ihr ziſchendes Haupt erheben würde, ſobald der Augenblick gekommen wäre, oder war es endlich ihm ſelbſt, da er wohl wußte, welche Gefahr er als Verfaſſer dieſer Petition lief, nicht unangenehm, ſich eine Ausgangsthüre vorzubehalten, er machte keine Einwendung, fügte den Satz bei und ſagte:

6In der That, das wird uns einige Conſtitutionelle anſchließen... die Idee iſt gut, Herr Laclos!

Der Reſt der Petition entſprach dem Gefühle, das ihren Beſchluß veranlaßt hatte.

Am andern Tage begeben ſich Pétion, Briſſot, Danton, Camille Desmoulins und Laclos zu den Jaco⸗ binern. Sie überbringen die Petition.

Der Saal iſt leer oder beinahe leer.

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