Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 17.-20. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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und er hatte ihm ungefähr dieſelben Dinge geſagt, welche Barnave der Königin geſagt hatte.

Der Eine und die Andere brauchten nur einen Blick zu wechſeln, um zu ſehen, daß auf beiden Seiten die Nachrichten düſter geweſen waren.

Der König hatte ſo eben einen Brief geſchrieben.

Er reichte dieſen Brief der Königin, ohne ein Wort zu ſagen. Es waren Vollmachten Monſienr ertheilt, damit er im Namen des Königs von Frankreich die Interven⸗ tion des Kaiſers von Oeſterreich und des Königs von Preußen nachſuche.

„Monſieur hat mir viel Schlimmes angethan,“ ſprach die Königin,„Monſieur haßt mich und wird mir abermals alles Böſe anthun, was er mir anthun kann, da er jedoch das Vertrauen des Königs beſitzt, ſo hat er auch das meinige.“

Und ſie nahm ihre Feder und ſetzte heldenmüthig ihre Unterſchrift neben die des Königs.

CVI.

Wwo wir endlich zu der Proteſtation kommen, welche Madame Boland abſchrieb.

Die Unterredung der Königin mit Barnave hat, wie wir hoffen, unſern Leſern eine beſtimmte Idee von der Lage gegeben in der ſich alle Parteien am 15. Juli 1791

befanden: 66

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