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CI. Ein wenig Schatten nach der Honne.
Am 16. Juli 1791, das heißt, einige Tage nach den ſo eben von uns erzählten Ereigniſſen, ſchrieben zwei neue Perſonen, mit denen wir unſre Leſer bekannt zu machen bis zu dieſem Augenblick gezögert haben, um ſie ihnen unter ihrem wahren Lichte vorzuſtellen, beide an einem Tiſche, in einem kleinen Salon im dritten Stocke des in der Rue Guénégand liegenden Hotel Britannique.
Dieſer kleine Salon ging durch eine ſeiner Thüren auf ein beſcheidenes Speiſezimmer, in welchem man übrigens in allen Punkten die gewöhnliche Ausſtattung von Hotels garnis erkannte, und durch eine andere Thüre auf ein Schlafzimmer, in dem ein Zwillingsbett ſtand.
Die zwei Schreiber waren von verſchiedenem Ge⸗ ſchlecht und verdienen je eine beſondere Erwähnung.
Der Mann ſchien ſechzig Jahre alt zu ſein, viel⸗ leicht etwas weniger; er war groß, er war mager; er hatte etwas zugleich Strenges und Leidenſchaftliches in ſeinem Aeußern; die geraden Linien ſeines Geſichtes be⸗ zeichneten einen ruhigen und ernſten Denker, bei dem die ſtarren Eigenſchaften des Geiſtes die Phantaſien der Ein⸗ bildungskraft beherrſchten.
Die Fran ſah aus, als zählte ſie erſt dreißig bis zwei und dreißig Jahre, während ſie in Wirklichkeit über ſechs und dreißig Jahre alt war. An einem gewiſſen Glanze des Blutes, an einer gewiſſen kräftigen Fleiſch⸗ haltung ließ ſich erkennen, daß ſie aus dem Volke ſtammte. Sie hatte reizende Augen von jener unbeſtimmten Farbe, welche die verſchiedenen Nuancen des Grau, des Grün


