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König, die königliche Familie geſehen ich habe Sie geſehen, und ich war, wenigſtens für den Augen⸗ blick, beruhigt... man befürchtete für Sie beim Ab⸗ ſteigen vom Wagen. Dann kehrte ich in den Tuile⸗ rien⸗Garten zurück.. Ah! hier glaubte ich zu ſter⸗ ben
„Ja,“ verſetzte Charny, die Menge war groß, S gepreßt, beinahe erſtickt worden..„ich be⸗ Freifé
„Nein, nein,“ ſagte Andrée den Kopf ſchüttelnd, „oh! nein, das iſt es nicht... Endlich erkundigte ich mich, und ich erfuhr, Sie ſeien gerettet; ich kehrte hier⸗ her zurück, und Sie ſehen ich lag auf den Knieen ich betete, ich dankte Gott.“
„Da ſie auf den Knieen lagen, Madame, da ſie zum Herrn ſprachen, erheben Sie ſich nicht, ohne ein paar Worte für meinen armen Bruder zu ſagen.“
„Herr Iſidor! Ah! er war es alſo!“ rief Andrée. „Unglücklicher junger Mann!“
Und ſie ließ ihren Kopf in ihre beiden Hände fallen.
Charuy machte ein paar Schritte vorwärts und betrachtete mit einem tiefen Ausdruck von Zärtlichkeit und Schwermuth dieſes betende keuſche Geſchöpf.
Es lag überdies in ſeinem Blicke ein ungehenres Gefühl von Mitleid und ſanftem Erbarmen.
Dann etwas wie ein verhaltener Wunſch.
Hatte ihm die Königin nicht geſagt oder ſich die ſeltſame Offenbarung entſchlüpfen laſſen, Andrée liebe ihn?
Als ihr Gebet beendigt war, wandte ſie ſich um und fragte:
„Und er iſt geſtorben?“
„Geſtorben, Madame, wie der arme Georges ge⸗ ſtorben iſt, für dieſelbe Sache und dieſelbe Pflicht er⸗ füllend.“ 3
und unter dieſem großen Schmerze, den Ihnen der Die Gräfin von Charny. V. 11


