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Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 17.-20. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Menſchen kämpfend, den Blitz des Märtyrthums in den Augen, das Lächeln der Verachtung auf den Lippen. Von Charny gingen ihre Blicke auf denjenigen über, der ſie unter dieſem ungeheuren Wirbel forttrug; mit Schrecken erkannte ſie den geheimnißvollen Mann von Taverney und Sovres.

„Sie! Sie!“ rief ſie, indem ſie ihn mit ihren er⸗ ſtarrten Händen zurückzuſtoßen ſuchte.

„Jo, ich!“ flüſterte er ihr ins Ohr.„Ich bedarf Deiner noch, um die Monarchie an ihren letzten Abgrund zu treiben, und ich rette Dich!“

Diesmal war es mehr, als ſie ertragen konnte; ſie ſtieß einen Schrei aus und fiel wirklich in Ohnmacht.

Während dieſer Zeit ſuchte die Menge die Herren von Charny, von Malden und von Valory in Stücke zu hauen, und trug Drouet und Billot im Triumphe umher.

XCIX. Der Relch.

Als die Königin wieder zu ſich kam, befand ſie in ihrem Schlafzimmer in 5 Tuilerien. je Frau von Miſery und Madame Campan, ihre zwei Lieblingsfrauen, waren an ihrer Seite. Mit dem erſten Schrei fragte ſie nach dem Dauphin. Der Dauphin befand ſich in ſeinem Zimmer und lag in ſeinem Bette, bewacht von Frau von Tourzel,

ſeiner Gonvernante, und Madame Brunier, ſeiner Kam⸗ merfrau.