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Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 17.-20. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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dies, war ein doppeltes Spalier von Nationalgarden, wel⸗ che ihre Gewehre zum Zeichen der Trauer verkehrt hielten und ſich von der Barridre bis zu den Tuilerien ausdehnten.

Es war in der That ein Tag der Trauer, einer ungeheuren Trauer, einer Trauer um eine Monarchie von ſieben Jahrhunderten.

Der Wagen, der langſam mitten unter all dieſem Volke hinrollte, war der Leichenwagen, der das König⸗ thum im Sarge führte.

Als ſie dieſe lange Reihe von Nationalgarden er⸗ blickten, bewegten die Soldaten, die den Wagen beglei⸗ teten, ihre Gewehre in der Luft und riefen:„Es lebe die Nation!“

Der Ruf:„Es lebe die Nation!“ erſcholl alsbald auf der ganzen Linie von der Barridre bis zu den Tuilerien.

Das war der Verbrüderungsſchrei, den ganz Frank⸗ reich erhob.

Nur eine Familie, die, welche Frankreich hatte fliehen wollen, war von dieſer Verbrüderung ausgeſchloſſen.

Man brauchte eine Stunde von der Barrière bis zur Place Louis XV. Die Pferde bogen ſich unter der Laſt. Jedes von ihnen trug einen Grenadier.

Hinter der Berline, in der der König, die Königin, die königliche Familie, Barnave und Pétion ſaßen, kam das Cabriolet, das die zwei Frauen der Königin und Herrn von Latour⸗Maubourg enthielt; hinter dem Cab⸗

riolet endlich ein offenes, aber durch Aſtwerk beſchattetes Cariol, auf dem Drouet, Guillaume und Maugin, das heißt derjenige, welcher den König verhaftet, und die⸗ jenigen, welche ihm bei der Verhaftung Beiſtand geleiſtet, fuhren. Die Müdigkeit hatte ſie gezwungen, ihre Zu⸗ * flucht zu dieſer Art von Locomotion zu nehmen. Billot allein war unermüdlich, als hätte ihn der

Eifer der Rache von Erz gemacht, zu Pferde geblieben,

und ſchien den ganzen Zug anzuführen.

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