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Was ſie auch noch errieth, war die gegenwärtige Befangenheit von Barnave.
Fünf oder ſechs Mal im Verlaufe der Viertelſtunde, der er ſich ihr gegenüber befand, drehte ſich der junge Ab⸗ geordnete um und betrachtete mit einer ängſtlichen Auf⸗ merkſamkeit die drei Männer, welche auf dem Bocke des Wagens ſaßen, und vom Bocke aus kehrte ſein Blick jedes Mal härter und feindſeliger auf die Königin zurück.
Barnave wußte in der That, daß einer von dieſen drei Männern,— welcher? das wußte er nicht,— der Graf von Charny war. Das öffentliche Gerücht gab aber den Grafen von Charny der Königin zum Lieb⸗ haber. Barnave war eiferſüchtig. Erkläre, wer kann, die⸗ ſes Gefühl im Herzen des jungen Mannes, doch er war es.
Und das errieth die Königin.
Und ſobald ſie es errathen, war ſie ſehr ſtark; ſie kannte die ſchwache Seite ihres Gegners; es handelte
ſich nur noch darum, zu ſchlagen und richtig zu ſchlagen.
„Mein Herr,“ ſprach ſie, indem ſie ſich an den König wandte,„Sie haben gehört, was der Mann ſagte, der den Wagen führt?“
6„In welcher Beziehung, Madame?“ fragte der önig.
3n Beziehung auf Herrn von Charny.“
Barnave bebte.
Dieſes Beben konnte der Königin nicht entgehen, die
ſein Knie mit dem ihrigen berührte.
„Hat er nicht erklärt, er nehme die Verantwortlich⸗ keit für das Leben des Grafen auf ſich?“ verſetzte der König. „Ganz richtig, und er fügte bei, er hafte für dieſes Leben der Gräfin.“
„Nun?“ fragte der König.
Barnave ſchloß die Augen, horchte aber ſo, daß er


