Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 17.-20. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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haben wenig Gefallen an dem Manveuvre, das ausge⸗ führt werde.

Nur ließen ſie die ganze Nationalgarde vorüber⸗ ziehen und ordneten ſich dahinter in Maſſen als Nachhut.

In den erſten Reihen marſchirten die mit Pieken,

Heugabeln und Senſen bewaffneten Leute. Dann kamen ungefähr hundert und fünfzig Mann mit Flinten bewaffnet.

Dieſes Manveuvre, das ſo gut ausgeführt wurde,

als wären es an Kriegsübungen gewöhnte Truppen geweſen, beunruhigte Charny; doch er hatte kein Mittel, ſich zu widerſetzen, und konnte, von dem Platze, den er einnahm, nicht einmal nach einer Erklärung fragen.

Die Erklärung wurde ihm bald gegeben.

So wie man dem Thore der Stadt näher rückte,

ſchien es, als hörte man, trotz des Geränſches des Wa⸗

gens, trotz des Lärmens derjenigen, welche ihn umgaben,

etwas wie ein dumpfes Rollen, das immer mehr zunahm..

Plötzlich erbleichte Charny, legte die Hand auf das Knie des Garde du corps, der neben ihm ſaß, und ſagte zu ihm:

„Alles iſt verloren!“

„Warum?“ fragte der Garde du corps.

„Erkennen Sie denn dieſes Geräuſch nicht?“

„Man ſollte glauben, es wäre das Getöſe von Trommeln... Nun?“

„Sie werden ſehen!“ ſprach Charny.

In dieſem Augenblicke wandte man ſich um die Ecke eines Platzes.

Zwei Straßen mündeten auf dieſen Platz, die Straße von Rheims und die Straße von Vitry⸗le⸗Frangais.

Durch jede dieſer Straßen rückten mit Trommlern an der Spitze und mit fliegenden Fahnen zwei beträcht⸗ liche Schaaren Rationalgarden hervor.

Die eine von ungefähr achtzehnhundert Mann, die

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