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weſentlich, daß die Meſſe nicht über eine Viertelſtunde dauere.
„Ich begreife,“ ließ der Prieſter antworten,„und ich will zu Gott beten, daß er Ihren Majeſtäten eine glückliche Reiſe bewillige.“
Die Meſſe dauerte gerade die bezeichnete Zeit, und dennoch zog Charny mehr als zwanzigmal ſeine Uhr; der König ſelbſt konnte ſeine Ungeduld nicht verbergen; zwiſchen ihren beiden Kindern knieend, ſtützte die Königin den Kopf auf das Kiſſen des Betpultes; ruhig und klar wie eine Jungfrau von Alabaſter, mochte ſie nun nichts von dem Vorhaben wiſſen, mochte ſie ſchon ihr Leben und das ihres Bruders in die Hände des Herrn gelegt haben, gab Madame Eliſabeth kein Zeichen der Unge⸗ duld von ſich.
Endlich ſprach der Prieſter, ſich umwendend, die ſacramentalen Worte: Ite, missa est.
Und er ſtieg, das Ciborinm in der Hand, die Stu⸗ fen des Altares herab und ſegnete im Vorübergehen den König und die königliche Familie.
Dieſe verneigten ſich ihrerſeits und antworteten auf den Wunſch, der ſich im Herzen des Prieſters belebte, leiſe:„Amen!“
Dann gingen ſie nach der Thüre.
Alle, die mit ihnen die Meſſe gehört hatten, knieten an ihrem Wege nieder; die Lippen Aller bewegten ſich,
ohne daß ein Ton aus ihrem Munde hervorkam; doch
es war leicht zu errathen, um was alle dieſe ſtummen Lippen baten.
Vor der Thüre der Kirche fand man die zehn bis zwölf Garden zu Pferde.
Das royaliſtiſche Geleite nahm coloſſale Verhält⸗ niſſe an.—
Und dennoch war es offenbar, daß die Bauern mit
ihrem rohen, ungeſchlachten Willen, mit ihren Waffen,
welche vielleicht weniger tödtlich als die der Stadtbür⸗
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