hm
üt⸗ nte
ie
er
e
ſen ze⸗ n,
ei⸗
u⸗ er r⸗ nd
al on
n
75
man hätte glauben ſollen, in Folge des großen Leidens verliere er ſeine Unentſchloſſenheit.
Der Wagen wartete vor der Thüre.
Der König, die Königin und die königliche Familie ſtiegen ein, umgeben von einer Menge, welche wenigſtens ebenſo beträchtlich war, als am vorhergehenden Tage; doch ſtatt die Gefangenen zu ſchmähen und zu beſchimpfen, bat ſie die Menge um ein Wort, um einen Blick, und fühlte ſich glücktich, die Flügel vom Rocke des Königs
zu berühren, den Saum des Kleides der Königin zu
küſſen. Die drei Officiere nahmen wieder ihre Plätze auf dem Bock ein.
Der Kutſcher erhielt den Befehl, den Wagen au die Kirche zu führen, und gehorchte, ohne eine Bemerkung zu machen.
Woher hätte übrigens ein Gegenbefehl kommen kön⸗ nen? Die zwei Anführer waren immer noch abweſend.
Charny ſchaute nach allen Seiten und ſuchte ver⸗
gebens Billot und Drouet.
Man kam zur Kirche.
Die Escorte der Bauern hatte ſich wohl um den Wagen her geſchaart; doch jede Minute vermehrte ſich die Zahl der Nationalgarden: an jeder Straßenecke mar⸗ ſchirten ſie in Compagnien hervor.
Als man die Kirche erreichte, ſchätzte Charny die Leute, über die er verfügen könnte, zu ſechshundert.
Man hatte Plätze für die königliche Familie unter einer Art von Thronhimmel vorbehalten, und obgleich es erſt acht Uhr Morgens war, begannen die Prieſter doch eine große Meſſe.
Charny bemerkte es; er fürchtete nichts ſo ſehr, als einen Verzug; ein Verzug könnte tödtlich für die Hoff⸗ nungen ſein, an welche er ſich wieder angeklammert. Er ließ dem das Amt haltenden Prieſter ſagen, es ſei


