Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 17.-20. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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der König den Befehl geben, umzukehren und nach Mont⸗ médy zu fahren.

Es iſt gut, ich danke, Herr von Charny, ſagte der König;hat ſich bis morgen nichts geändert, ſo werden wir es machen, wie Sie ſagen. Nun ruhen Sie aus, Sie und Ihre Gefährten, Sie müſſen der Ruhe mehr bedürfen, als wir.

Dieſer Empfang junger Mädchen, guter Bürger und wackerer Edelleute dehnte ſich, wie man begreift⸗ nicht lange in die Nacht aus; der König und die königliche

Familie zogen ſich um nenn Uhr zurück.

Als ſie zu ihrem Gemache kamen, erinnerte eine Schildwache, die ſie vor ihrer Thüre ſahen, den König und die Königin daran, daß ſie immer noch Gefangene waren.

Dieſe Schildwache präſentirte vor ihnen das Gewehr.

An der pünktlichen Bewegung, mit der dieſe Ehren⸗ bezeigung gegen die königliche Majeſtät, ſelbſt gegen die gefangene, geſchah, erkannte der König einen alten Soldaten.

Wo haben Sie gedient, mein Freund? fragte er die Schildwache.

Bei den Gardes frangaiſes Sire, antwortete der Mann.

Dann wundere ich mich nicht, Sie hier zu ſehen, verſetzte der König mit trockenem Tone.

Ludwig XVI. konnte nicht vergeſſen, daß ſchon am 13. Juli 1789 die Gardes frangaiſes zum Volke über⸗ gegangen waren.

Der König und die Königin traten ein. Dieſe Schildwache ſtand gerade vor der Thüre des Schlaf⸗ zimmers.

Eine Stunde nachher, als ſie abgelbſt wurde, ver⸗ langte die Schildwache mit dem Auführer der Escorte zu ſprechen. Dieſer Anführer war Billot.

Er ſpeiſte auf der Straße zu Nacht mit den Leu⸗ ten, welche von den verſchiedenen am Wege liegenden