Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 17.-20. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Das iſt richtig, ſprachen gleichzeitig die Herren von Buuillé und von Raigecourt, der Wahrheit hul⸗ digend.

Beim erſten Lärmen, den ich hörte, fuhr der Unterlieutenant fort,ging ich auf die Straße hinab und erkundigte mich: ich vernahm, ein Wagen, in dem der König und die königliche Familie ſein ſollten, ſei

ungefähr eine Viertelſtunde vorher angehalten worden,

und man habe die in dieſem Wagen befindlichen Per⸗ ſonen zum Gemeindeanwalt geführt. Ich begab mich nach dem Hauſe des Gemeindeanwalts. Es war eine große Menge bewaffneter Menſchen verſammelt; man ſchlug die Trommel, man läutete die Sturmglocke. Mitten unter dieſem Tumulte fühlte ich, daß man meine Schulter berührte; ich wandte mich um und erkannte Herrn von Damas mit einem Ueberrock über ſeiner Uniform.Sie ſind der Unterlieutenant, der die Hu⸗ ſaren von Varennes commandirt? ſagte er zu mir. Ja, mein Oberſt.Sie kennen mich?Sie ſind der Graf Charles von Damas.Wohlan denn, ſteigen Sie zu Pferde, ohne eine Secunde zu verlieren, reiten Sie nach Dun, nach Stenay. rennen Sie, bis Sie den Herrn Marquis von Buuillé getroffen habenz ſagen Sie ihm, Dandoins und ſeine Bragoner ſeien Gefangene in Sainte⸗Menehould, meine Dragoner haben wir den Gehorſam verweigert, die Huſaren von Choiſeul drohen, ſich auf die Seite des Volks zu ſchlagen, und der König und die königliche Familie, welche in dieſem Hauſe feſtgehalten werden, hoffen nur noch auf ihn. Auf einen ſolchen Befehl, mein General, glanbte ich keine Bemerkung machen zu dürfen; ich hielt es im Gegentheil für meine Pflicht, blindlings zu gehorchen. Ich ſtieg daher zu Pferde, jagte mit verhängten Zügeln fort, und hier bin ich.

Und Herr von Damas hat Ihnen nichts Anderes geſagt?