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LXXXVIII. Charny.
Das Zimmer war voll von Nationalgarden und
Fremden, welche die Neugierde herbeigezogen hatte.
Die Königin wurde hiedurch in ihrer erſten Bewe⸗ gung zurückgehalten: ſie hatte Charny entgegeneilen, mit ihrem Taſchentuche das Blut, mit dem er bedeckt war, abwiſchen und ihm einige von jenen tröſtenden Worten ſagen wollen, welche, vom Herzen ausgegangen, zum Herzen gelangen; doch ſie konnte ſich nur von ihrem Stuhle erheben, die Arme gegen ihn ausſtrecken und murmeln:
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Er winkte, düſter und ruhig, den anweſenden Fremden und ſagte mit ſanfter, aber feſter Stimme:
„Verzeihen Sie, meine Herren, ich muß mit Ihren Majeſtäten ſprechen.“
Die Nationalgarden verſuchten es, zu antworten, ſie ſeien im Gegentheil da, um es zu verhindern, daß der König mit irgend Jemand von außen verkehre. Charny preßte ſeine bleichen Lippen zuſammen, faltete ſeine Stirne, öffnete ſeinen Ueberrock, der, indem er
ſcich öffnete, ein Paar Piſtolen ſehen ließ, und wieder⸗
holte mit einer Stimme, welche vielleicht noch ſanfter, als das erſte Mal, aber darum nur um ſo drohender: Die Gräfin von Charny. v. 1


