Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 7.-10. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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würde nicht wiſſen, was Sie ſagen wollen; fragen Sie nach dem Baron Zannone.

Nach dem Baron Zannone! rief Beauſire.Das iſt der Name des genueſiſchen Banquier, der die zwei Millionen Wechſel von Monſieur discontirt hat.

Das iſt möglich, ſprach Caglioſtro.

Wie, es iſt möglich?

Ja; ich mache ſo viele Geſchäfte, daß ſich dieſes mit den andern vermiſcht haben wird; darum erinnerte ich mich im erſten Augenblicke nicht genau; doch, in der That, nun glaube ich mich zu erinnern.

Beauſire war voll Verwunderung vor dieſem Manne, der ſo Geſchäfte von zwei Millionen vergaß, und er fing an zu glauben, daß es, und wäre es auch nur aus dem pecuniären Geſichtspunkte, beſſer ſei, im Dienſte des Lei⸗ hers, als in dem ves Entlehners zu ſtehen..

Doch da vieſes Erſtaunen nicht ſo weit ging, daß es ihn den Ort vergeſſen ließ, wo er war, ſo fand Beau⸗ ſire bei den erſten Schritten von Caglioſtro die Bewe⸗ gung wieder, und er folgte ihm mit einem dergeſtalt nach dem ſeinigen geregelten Gange, daß man, würde man ſie ſo gleichſam an einander geklebt geſehen haben, hätte glau⸗ ben koͤnnen, es ſeien zwei durch eine und vieſelbe Feder in Bewegung geſetzte Automaten.

Erſt an der Thüre und als das Gitter wieder ge⸗ ſchloſſen, ſchienen ſich die zwei Körper auf eine ſichtbare Art von einander zu trennen.

Und in welcher Richtung gehen Sie nun, lieber Herr von Beaufire? fragte Caglioſtrv. In welcher gehen Sie?

In der, in welcher Sie nicht gehen.

Ich gehe nach dem Palais Royal, Herr Graf.

Und ich nach der Baſtille.

Hierauf verließen ſich die zwei Männer; Beaufire

grüßte den Grafen mit einer tiefen Verbeugung, Caglio⸗ ſtro grüßte Beauſire leicht mit dem Kopfe nickend, und