Teil eines Werkes 
4. Theil (1847)
Entstehung
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Der Chevalier von Harmental. 27

auf das Recht eines Geſandten berufen, Dubvis aber bemerkte ihm ganz unumwunden, wie von ihm ſelbſt die⸗ ſes Recht dadurch gemißbraucht worden ſei, daß er eine Verſchwörung mit ſeinem gefandtſchaftlichen Mantel be⸗ deckt habe; kurz er mußte dulden was er nicht verhindern konnte. Uebrigens hatte Leblanc, ohne die Erlaubniß abzuwarten, bereits den Seeretär geöffnet und deſſen In⸗ halt unterſucht, während Dubois die Schubfächer eines Bureau's aufzog und gleichfalls darin herumkramte. Plötz⸗ lich verließ der Prinz ſeine bisherige Stellung und er⸗ faßte Leblane's Arm, der ſo eben ein mit einem roſa⸗ farbenen Bande umwickeltes Päcktchen ergriffen hatte. Entſchuldigen Sie, mein Herr, das ſind Briefe von Da⸗ men; Sie werden nicht ſo indiseret ſein..

Erlauben Ew. Excellenz, fiel Dubvis ein, indem er das Päcktchen aus Leblane's Händen nahm, ich weiß mit dergleichen Geheimniſſen umzugehen und das Ihrige ſoll wohlbewahrt bleiben.

In dieſem Augenblick richtete Dubvis die Augen auf den Kamin und gewahrte unter der Aſche der ver⸗ brannten Briefe ein noch unverſehrtes Papier; er ſtürzte darauf zu und ergriff es gerade als die Flammen es er⸗ faſſen wollten. Dies geſchah mit einer ſolchen Schnellig⸗