Teil eines Werkes 
4. Theil (1847)
Entstehung
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Der Chevalier von Harmental. 2

Wie, ſeine Papiere wurden in Beſchlag genommen?

Alle bis auf die, welche wir verbrannt hatten; das war aber leider nicht der größte Theil!

Dann ſind wir ſämmtlich verloren! rief der Abbé.

Wie Sie gleich den Muth verlieren, Abbé! Bleibt uns nicht noch das Mittel eine kleine Fronde zu bilden? Gilt die Herzogin von Maine etwa nicht ebenſo viel als die Herzogin von Longueville?

Aber, Valef, wie hat ſich denn das zugetragen? fragte Harmental.

Stellen Sie ſich die drolligſte Scene von der Welt vor, lieber Chevalier. Ich hätte alles darum gegeben Sie dabei gegenwärtig zu ſehen. Wir hätten uns todt gelacht; Dubvis wäre außer ſich gekommen.

Wie! Dubois, Dubvis ſelbſt war beim Ge⸗ ſandten? fragte der Abbé.

In eigner hoher Perſon. Stellen Sie ſich vor⸗ Abbé, daß wir ganz ruhig am Kamin mit einander von unſern kleinen Angelegenheiten plauderten; der Prinz von Cellamare und ich, wir kramten in einem mit Briefen angefüllten Kaſten und verbrannten alle diejenigen, welche uns der Ehre eines Autodafe's würdig ſchienen, als plötz⸗ lich der Kammerdiener erſcheint und berichtet, das Ge⸗ ſandtſchaftshotel ſei von einer Schaar Musketiere umringt,