Teil eines Werkes 
2. Theil (1847)
Entstehung
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Der Chevalier von Harmental. 17

und herein trat ein derber junger Mann von rothem friſchem Anſehen, welcher große Aehnlichkeit mit Fräulein Athenais hatte.

Charmant, charmant! rief er, indem er die Arme über einander ſchlug und die durch den Abbé Brigand und den Ritter Harmental vermehrte Geſellſchaft des Wohnzimmers betrachtete.Genirt Euch nicht, Mama! Da ſchickt ſie Bo nifaz zu ſeinem Procurator mit einem Brodchen und einem Stück Käſe und ſpricht: Geh, geh, mein Söhnchen! nnd verdirb Dir nicht den Magen! Und während ſeiner Abweſenheit giebt es hier Feſte und Gaſt⸗ mähler! Zum Glück aber hat der Bonifaz eine feine Naſe. Er hat Geſchäfte in der Straße Montmartre, ein Windſtoß berührt ihn; was duftet denn da ſo lieblich in der Straße du Temps perdu? denkt er und eilt hierher. Da iſt er nun, alſo Platz gemacht!

Indem er ſeinen Worten die dazu gehörige Handlung folgen läßt, rückt er ohne weiteres einen Stuhl an den Tiſch und ſetzt ſich zwiſchen Brigaud und Harmental.

Mein Herr Bonifaz, nahm Madame Denis mit affectirter Strenge das Wort,ſehen Sie nicht daß hier Fremde zugegen ſind?

Fremde? wiederholte ihr Sohn, indem er ohne Umſtände zulangte,etwa Sie, Papa Brigaud, oder

Chevalier v. Harmental. M. 2