.«,·"«.,.- s-.«
.i
Er schickte frische drei hundert Mann unter der Anführung eines Officiers voll Eifer ab und besahi, eine andere Bresche zu schießett.
Dann wandte er sich ruhiger gegen das Kästchen um, das ihm der Abgesandte von Colbert darreichte. Das war sein Gut; er hatte es gewonnen.
D’Artagnan streckte den Arm aus, um das Käst- chen zu öffnen, als eine Kanonenkugel, welche von der Stadt kan1, die Lade zwischen den Händert des Os- sieiers zermalmte, d’Artagnasi ausdie volle Brust traf und ihrt anf eine Böschuiig niederwarf, währerid der mit · Lilieit geschmückte Stab aus den zertrümmerten Seiten des KästckJens fiel und unter die ohmnächtige Hand des Marschalls rollte..
D’Artagnan versuchte es, sich zu erheben. Man hatte geglaubt, er sei ohne Wunde niedergeworsenwor- den. Ein furchtbarer Schrei brach ans der Gruppe seiner ersehrockenen Officiere hervor-. Der Marschall war mit Blut bedeckt; die Blässe des Todes stieg lang- sam zu seinem edlen Antlitz empor-.
Auf die Arme gestützt, die sich von allen Seiten ausstreckten, urn ihn aufzunehmen, konnte er noch ein- mal seine Blicke nach dem Platze wenden und die weiße Fahrie aus dem Kamni der Hauptbastei unterscheiden; schon taub für dies Geräusche des Lebens, vernahin er schwach das Rasseln der Tromn1e111, die den Sieg ver- kündigte11.—
Nun faßte er krampfbaft mit seiner Hand den Stab, auf dessen Sammet goldene Lilien gestlickt waren, senkte -ans ihn seine Augen, welche nicht"fnehr die Kraft hat- ten, zum Himmel emporzuschauen, und siel nieder, die seltsamen Worte murmelnd, Worte, die den erstaunten Soldaten kabbalistische zu sein schienen, Worte, welche einst so Viele Dinge auf Erden vorstellten, undf die äiiemand, den Sterbenden ausgenommen, mehr ver-
and:-«


