2 Athos hörte und gab einen Ausruf voii sich, der
Aramis beben machte.; sp Dieser nahm Athos beim Arm, bat Porihos um
Erlaubniß, einige Minuten unter vier Augen sprecheit zii dürfen- nnd sagte dann zum Grafen-
»Mein lieber Athos, Ihr seht mich voni Schmerz f verzehrt.««-
«Vom Schiner-zi« rief der Graf, ,,ahl lieber Freundl«(
,,Vernehmet mit zwei Worte11: Jch habe gegen den König eine Verschniörnng gemacht; diese Verschwö- rung ist gescheitei«t, und zur Stunde sucht man mich ohne Zweifel.«
,,Mai1 sucht Euchl... eine Verschlvörnng... Eil mein Fre1111d, was- sagt Jhr mir dal-«
,,Eine traurige Wahrheit, ich biii ganz einfach ver- loren.«
»Aber Porthvs... dieser Herzogstitel, was be- deutet dies Alles?««.
»Das ist der Ge enstand meines tiefsteii Leidens; das ist meine schmerzli ,sie Wunde. Jch habe, im Glast- ben an einen nnsehibaren, giinstikxen Ausgang, Porthos in meine Verschwörung inithineingezogen. Er ist in die Sack)e, wie er dies bekanntlich thut, mit allen seincii Kräf- ten eingegangen, ohne etwas zu wiss·en, nnd heute ist er so gut mit mir gefährdet, als er wie ich verloren ist.·«
»Mein Gogtzsp rief Aihos.
. Und er wandte sich gegen Porthoe um, der ihnen freundlich zulachelte.
»Ich muß Euch Alles verständlich machen. HöIret mich an,« fuhr Aramis fort. s«
Und er erzählte die uns bekannte GSfchichte
Athoe fühlte wiederholt, währeiid der Erzählung- seine— Stirne sich mit Schweiß befeuchten.«s-·
»Das ist eine große Idee-« sagte er,»aber es war-«« auch ein großer FehleM »Für den ich bestraft bin, Athos.'«
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