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zurückgezogen. Eine ungeheure Batterie wurde durch Sandſäcke an dem Orte verdeckt, welche man jetzt das „Muſeum von Waterloo“ nennt. Wellington hatte überdies in einer Vertiefung des Terrains die Garde⸗Dragoner von Sommerſet, 1400 Pferde ſtark. Dies war die andere Hälfte jener mit Recht berühmten engliſchen Kavallerie. Nachdem Ponſonby vernichtet war, blieb noch Sommerſet.
Die Batterie, welche vollendet beinahe eine Redoute geweſen wäre, lag hinter einer ſehr niederen Gartenmauer, die in aller Eile durch Sandſäcke und einen breiten Erd⸗ aufwurf erhöht worden war. Dieſe Arbeit war nicht been⸗ digt; man hatte nicht die Zeit gehabt, ſie zu verpaliſſadiren.
Wellington, der beſorgt aber ruhig war, befand ſich zu Pferde und blieb den ganzen Tag in derſelben Haltung, et— was vor der alten Mühle von Mont Saint⸗Jean, die noch jetzt ſteht, unter einer Ulme, welche ſeitdem ein Engländer, ein enthuſiaſtiſcher Vandale, um 200 Franes erkaufte, gefällt und mitgenommen hat. Wellington zeigte ſich hier als Held. Es regnete Kugeln.
Der Adjudant Gordon war an ſeiner Seite gefallen. Lord Hill deutete auf eine crepirende Granate und ſagte: Mylord, welches ſind Ihre Inſtructionen und welche Befehle er⸗ theilen Sie uns, wenn Sie ſich tödten laſſen?“„Es zumachen wie ich“ entgegnete Wellington.„Zu Clinton ſagt er lakoniſch“ „hier bis auf den letzten Mann aushalten.“ Der Tag nahm ſichtlich eine böſe Wendung. Wellington rief ſeinen alten Gefährten von Talavera, Vittoria und Sala⸗ manca zu.„Jungens, könnt Ihr daran denken, zu weichen? Denkt an Alt⸗England!“ Gegen vier Uhr bewegte die engliſche Linie ſich rückwärts. Plötzlich ſah man auf den Gipfel der Ebene nur noch die Artillerie und Tirailleure; alles Andere verſchwand; die Regimenter, ver⸗ trieben durch die franzöſiſchen Kugeln und Granaten, zogen ſich in die Vertiefung zurück, welche noch jetzt der Fußpfad


