Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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60 Süizzen aus Belgien.

men haben, ſo kann es uns ſchlecht ergehn. Ich will mit dem Manne ſprechen, aus dem du dir ſo wenig zu machen ſcheinſt.”»

Mit dieſen Worten wandte ſich der vorſichtige Reiſende an den Polizeibeamten und redete ihn an, ward aber von ihm ohngefaͤhr eben ſo aufgenommen, als dieſer vorher von ſeinem Freunde behandelt wor⸗

den war. Der Mann nahm naͤmlich eine trotzige

Miene an, und entgegnete auf das Geſuch, daß er zwei Fremde von einer Handvoll Gaſſenbuben nicht moͤge beleidigen laſſen:«Ja, ja! jetzt, da Sie meines Beiſtands beduͤrfen, koͤnnen Sie hoͤflich ſeyn. Nun moͤgen Sie aber auch fuͤr ſich ſelbſt ſorgen, und Ihr Freund fuͤr ſein hochmuͤthiges Verwerfen meines An⸗ erbietens buͤßen.”»

«Lieber Mann!“ erwiederte der Amerikaner,„Sie muͤſſen einiges in der Art, wie ſich mein Freund ge— gen Sie benommen hat, auf deſſen geringe Kenntniß der Landesſitte, und wol auch der Sprache rechnen. Ich muß fuͤr ihn handeln, und erſuche Sie mithin, daß Sie die Guͤte haben, und gleich jetzt mit uns in unſern Gaſthof gehen.»

Bei dieſen Worten erlaubte er ſich einen Druck in des Polizeioffizianten Hand, der ſein fuͤhlbares Zei⸗ chen darin zuruͤckließ, als dieſer die Finger daruͤber ſchloß,— einen Druck, der, wenn er einem ſolchen Ge⸗ ſpraͤche bei einer ſolchen Perſon folgt, wie das Sie⸗