Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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58 Sltizzen aus Belgien.

fieberhafter Glut. Sein Freund that alles was er vermochte, um ihm dieſen Zuſtand zu erleichtern, aber er theilte ſelbſt dieſes aͤngſtliche Gefuͤhl, das ſie vor— waͤrts trieb, waͤhrend es ſie auf der andern Seite von der Beendigung ihres Abenteuers zuruͤckzuhal⸗ ten ſchien.

Jede Diele des ſandbeſtreuten Saals in welchem ſie wohnten, war nun unzaͤhligemale beſchritten, jede

nur moͤgliche Art die Zeit hinzubringen, angewendet; 1

da ward endlich, als alle Verſuche innerhalb des Hau⸗ ſes erſchoͤpft waren, ein Spazirgang außerhalb des⸗ ſelben vorgeſchlagen und unternommen. Kaum waren aber die Freunde aus dem Hauſe getreten, als ſie von einem Haufen Knaben, unter denen ſich jedoch auch einige Erwachſene befanden, und die nur darauf ge⸗ wartet zu haben ſchienen mit ihnen anzubinden, un— ter nicht zweideutigen beleidigenden Aeußerungen an⸗ gefallen wurden. Der Liebende ging eine Zeit lang fort, ohne zu wiſſen, was um ihn her vorgehe, denn er beſaß jenen unerſchrockenen Geiſt, der keine Gefahr ynet, und dachte nicht im geringſten an die War⸗ nungen des Polizeibeamten. Ueberdies trugen ihn in dieſem Augenblicke die Schwingen der Gedanken, de⸗ nen er ſich ganz uͤberlaſſen hatte, weit hinweg.

Sein Freund, obgleich auch feſt und entſchloſſen wenn die Gefahr ſich nahte, war jedoch ein auf—