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„Ah!l ah! wie eßt Ihr es denn?“
„Gewöhnlich laſſe ich mir ein ganzes Lamm zu⸗ richten.“.
„Ein ganzes?“
„Ja, Sire.“
„Auf welche Art?“
„Mein Koch, der Burſche, iſt ein Deutſcher, Sire, mein Koch füllt das Lamm mit Würſtchen, die er von Straßburg, mit Kalbfleiſchklöschen, die er von Troyes, mit Lerchen, die er von Pithiviers kommen läßt; ich weiß nicht, durch welche Mittel er das Lamm ausbeint, wie er es mit einem Stück Geflügel machen würde, wobei er ihm die Haut läßt, was eine braune Kruſte um das Thier macht; wenn man es ſodann in ſchöne Schnitten zerſchneidet, wie man es bei einer ungeheuren Wurſt thäte, läuft ein ganz roſenfarbiger Saft heraus, der zugleich angenehm für das Auge und köſtlich für den Gaumen iſt.“
Hiebei ließ Porthos die Zunge ſchnalzen.
Der König riß die Augen vor Entzücken weit auf, und ſagte, während er zugleich gedämpfte Faſanen in Angriff nahm: 4 „ Herr du Vallon, das iſt eine Speiſe, nach der es mich gelüſten würde. Wie, das ganze Lamm?“
„ Das ganze, ja, Sire.“ 1 „Gebt doch dieſe Faſanen Herrn du Vallon, ich ſehe, daß er ein Liebhaber iſt.“
Der Befehl wurde vollzogen.
Dann kam Ludwig XIV. wieder auf das Lamm zurück und fragte: 1
„Und das iſt nicht zu fett?“
„Nein, Sire, das Fett fällt zu gleicher Zeit mit dem Saft und ſchwimmt oben auf; mein Vorſchneider ſchöpft es ſodann mit einem ſilbernen Löffel b, den ich eigens dazu habe machen laſſen.“
„Und Ihr wohnt?“ fragte der König.
„In Pierrefonds.“
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