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Sie fiſchten, und der Fiſchfang ging ziemlich glücklich von Statten. An den Angelleinen, an denen Steuer⸗ krabben als Köͤder befeſtigt waren, biſſen die Sohlen und die Plattfiſche an. Zwei Garne waren ſchon durch Meeraale und Kabeljaue von ungeheurem Gewicht zer⸗ riſſen worden; zwei Muränen zappelten im Todeskampf mit ihren ſchlammigen Leibern im Raum des Schiffes.
D'Artagnan brachte ihnen Glück; ſie ſagten es ihm. Der Soldat fand dieſes Geſchäft ſo beluſtigend, daß er ſelbſt Hand an das Werk, nämlich an die Angel⸗ leinen legte, und er jauchzte vor Freude und ſtieß Mor⸗ dioux aus, daß ſeine Musketiere ſelbſt darüber geſtaunt hätten, ſo oft eine Erſchütterung der Angelleine beige⸗ bracht an den Muskeln ſeines Armes riß und die An⸗ wendung ſeiner Kräfte und ſeiner Geſchicklichkeit for⸗ derte.
Die Vergnügenspartie ließ ihn die diplomatiſche Sendung vergeſſen. Er war eben beſchäftigt, mit einem ungeheuren Meeraal zu kämpfen, und klammerte ſich mit einer Hand an die Schiffsverkleidung an, um mit der
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andern den aufgeſperrten Kopf ſeines Gegners herauf⸗
zuziehen, als der Patron zu ihm ſagte:
„Nehmt Euch in Acht, daß man uns nicht von Belle⸗Isle aus ſieht.“
Dieſe Worte machten auf d'Artagnan die Wirkung, wie die erſte Kugel, welche an einem Schlachttage pfeift; er ließ den Faden und den Seeaal los, und Beide verſenkten ſich einander nachziehend ins Waſſer.
D'Artagnan erblickte in einer Entfernung von höch⸗ ſtens einer halben Meile die bläuliche, ſcharf hervor⸗ tretende Silhouette der Felſen von Belle⸗Isle, beherrſcht von der weißen majeſtätiſchen Linie des Schloſſes.
In der Ferne das Land mit Waldungen und grünen Ebenen, auf den Weideplätzen das Vieh. tei Dies feſſelte ſogleich die Aufmerkſamkeit des Mus⸗
etiers. 3— Die Sonne, welche ein Viertel des Himmels er⸗
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