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Dem Chevalier war es wie einem verliebten jungen Menſchen, wenn er zum erſten Mal den Namen ſeiner Geliebten ausſprechen hört, und nach⸗ dem er ihn ganz laut und, wie man ſieht, ohne Erfolg gerufen, wiederholte er mehrere Male:
„Black! mein lieber Black! mein guter Black!“
Aber das war noch nicht Alles; man begreift wohl, daß Herr de la Graverie, der eine beinahe vollſtändige Heerſchau über das ganze Hundege⸗ ſchlecht gehalten hatte, um ſeinen Phönix wieder zu finden, dieſe Gelegenheit zur Beſitzergreifung nicht hinauslaſſen durfte; er war feſt entſchloſſen die junge Gebieterin Blacks, wenn auch nicht durch An⸗ wendung ſeiner perſönlichen Reize, ſo doch durch ein hohes Kaufgebot zu verführen.
Nur ſcheiterte dieſe ganze große Entſchloſſenheit an einer menſchlichen Rückſicht; der Chevalier de la Graverie fürchtete mit dem Character, den wir an ihm kennen, vor allen Dingen die Lächerlichkeit; er konnte ſich alſo nicht entſchließen ſeinen Handel im Freien zu unternehmen; er hielt es fürs Klügſte, wenn er dem jungen Mädchen bis an ihre Woh⸗ nung nachginge und dort angelangt, fern von den Ohren und Blicken der Neugierigen, dieſe wichtige Unterhandlung einleitete.
Unglücklicher Weiſe wußte der arme Chevalier, der nie in ſeinem Leben das Handwerk eines Ver⸗ führers getrieben hatte, ganz und gar Nichts von den kleinen Kunſtgriffen, mittelſt deren man einem Frauenzimmer folgen kann, ohne daß das ganze Publikum ins Vertrauen gezogen wird.
Da er ſich alſo dem Gegenſtand ſeines Sehnens


