Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Sowohl um die vom Schreiner angefertigte Niſche als auch um die Kette und das Halsband zu benützen, die er ſelbſt ausgewählt hatte, erklärte der Lhenalier daß er nunmehr einen Hund kaufen werde.

Dieß war eine Aufforderung für Alles was einen Hund zu verkaufen hatte.

Man meldete ihm Hunde zu Dutzenden an, vom türkiſchen Hund bis zum Bernhardiner.

Aber es verſteht ſich von ſelbſt, daß der Cheva⸗ lier ſich zu keiner Wahl entſchließen konnte.

Nein, der Hund ſeines Herzens, das war der Wachtelhund mit den langen glänzenden Haaren, mit dem weißen Hals, mit der feuerfarbigen Schnauze, der Wachtelhund mit den ſanften traurigen Augen, mit dem beinahe menſchlichen Gebelle.

Er hatte einen Grund um die armen Thiere, die man ihm vorführte, eines um das andere zurück⸗ zuſtoßen.

Wenn es eine kleine Dogge war, ſo wollte er das Weibchen dazu haben, um, wie er ſagte, den Stamm fortzupflanzen, und das Weibchen war natür⸗ lich nicht aufzutreiben; war es eine Bulldogge, ſo glich ſie einem Gendarm von Chartres, und er fürchtete ſich einen ſchlimmem Handel zuzuziehen; der eine war zu bärbeißig, der andere zu ſchmutzig; an den Windhunden hatte er ihre dumme Phyſio⸗ gnomie auszuſetzen. Von den Bracken behauptete er, daß ſie mit aller Welt liebäugeln, und nachdem er ſomit das ganze Contingent der verfügbaren Hunde im Bezirk erſchöpft hatte, gerieth er in immer größere Verwunderung ob der übernatürlichen Eigen⸗