begab ſich auf den St. Michaelhügel und ſetzte ſich auf die Bank gegenüber der Kaſerne.
ss verſteht ſich von ſelbſt, daß Marianne mit ets zunehmender Verwunderung ſein Ausgehen be⸗ bachtet hatte.
Es war ſeit den fünf Jahren, die ſie mit dem Chevalier zugebracht, das erſte Mal, daß er vor Ein Uhr ausging. 4
Da nun der Augenblick des Pferdeſtriegelns noch nicht gekommen war, ſo war die Kaſerne ganz ſtill und die Höhe gänzlich verödet. Kaum ſah man von Entfernung zu Entfernung einige auf der Wache ſtehende Reiter auf⸗ und abſchreiten.
Im Uebrigen beſchäftigte dieß unſern Chevalier in ſeiner neuen Gemüthsverfaſſung keineswegs.
Er ſchaute, nicht in die Höfe oder in die Woh⸗ nungen der Kaſerne, ſondern rings um ſich her unter ſteter Fortſetzung ſeiner Selbſtgeſpräche.
Wenn indeß von Zeit zu Zeit der Wunſch Ei⸗ genthümer des ſchönen niedlichen Thieres zu wer⸗ den über die Reihenfolge der Widerwärtigkeiten ob⸗ ſiegte, die ſich an den Beſitz eines Hundes knüpfen, ſo erhob er ſich und ſtieg auf ſeine Bank, um eine recht umfaſſende Rundſchau zu gewinnen.
Da indeß trotz dieſer Aufſteigung der Horizont beſchränkt war, ſo machte er zuletzt ſeinen Wünſchen das Zugeſtändniß, daß er einen Blick in die weite Ferne über die Bäume der Promenade hinauswarf.
Herr de la Graverie verbrachte vier lange Stunden auf dieſer Bank, aber vergebens ſchaute er wie Schweſter Anna um ſich, er ſah Nichts kommen.


