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Niemand fprach ein Wort.
Der Chevalier betrachtete alſo die Sache als in aller Form Rechtens beſchloſſen.*
Nur fehlte ihm, um ſeinen Plan in Ausführung zu bringen, der Hauptgegenſtand: der Hund, der aus Angſt vor dem Donnergekrach mit Geheul ent⸗ flohen war.
Der Chevalier beſchloß auszugehen, wie ge⸗ wöhnlich.
Er wollte ſich wahrlich nicht die Mühe nehmen den Wachtelhund aufzuſuchen, aber wenn derſelbe ihm in den Weg lief, ſo ſollte er gut empfangen werden..
Dieß waren die guten Vorſätze des Chevalier de la Graverie, als es auf der großen Uhr der Cathedrale zwölf ſchlug.
Obſchon Herr de la Graverie nie vor Ein Uhr ausging, ſo beſchloß er doch, in Anbetracht der Wich⸗ tigkeit der Umſtände, ſeinen Spaziergang um ſechzig Minuten vorzurücken.
Er ging in ſein Zimmer zurück, nahm ſeinen Hut— wir haben geſagt, daß er ſeinen Stock hatte, denn er hatte ja damit den Platz abgemeſſen, den er für die Niſche des Wachtelhundes beſtimmte— ſtopfte ſeine Taſche voll mit Zuckerſtückchen, fügte ihnen Chocoladetäfelchen bei, falls der Zucker ſich als eine ungenügende Lockung erwieſe, und ging aus, nicht gerade um den Hund zu ſuchen, ſondern in der Hoffnung, daß der Zufall ihm denſelben in ſeinen Weg führen möchte.
Der Chevalier ſchritt über die Place des Epars,


