Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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ſei, um dann bei Tagesanbruch wieder das Opfer der Rohheit der Kinder zu werden und ſein Früh⸗ ſtück in den Gaſſen ſuchen, kurz allen Unannehm⸗ lichkeiten der Landſtreicherei dieſes Hundeproletariats ſich unterwerfen zu müſſen, worunter die kleinſte auch in der Gefahr beſtand todtgeſchlagen zu wer⸗ den, wie wenn er in aller Form Rechtens der Toll⸗ heit überwieſen wäre.

Kurz, Herr de la Graverie, der vorgeſtern noch alle Hunde der Welt um ein dünnes Schnittchen einer Citronenſchale gegeben hätte, beſonders wenn dieſes Schnittchen einer Creme hätte Geſchmack ver⸗ leihen ſollen, Herr de la Graverie dachte jetzt mit Kummer im Herzen und Thränen in den Augen an die Leiden des armen Wachtelhundes, er hatte be⸗ ſchloſſen ihnen durch Annahme des Thieres an Kin⸗ desſtatt ein Ende zu machen und maß, wie man ſieht, den Platz, wohin die Niſche ſeines künftigen Tiſchgenoſſen gebaut werden ſollte. Ehe er zu die⸗ ſem Entſchluß gelangt war, hatte es ſchwere Kämpfe abgeſetzt, und der Chevalier war nicht beſiegt wor⸗ den, ohne ſich zu wehren. Ja, von Zeit zu Zeit erhob er ſich ſogar jetzt noch wieder und kämpfte von Neuem.

Aber je mehr er ſich gegen ſeine Schwäche em⸗ pörte und je feſter er ſeiner Einbildungskraft ent⸗

gegentrat, um ſo ſtürmiſcher wurde ſeine Einbil⸗ dungskraft, um ſo mehr warf ſeine Schwäche ihn zu Boden.

Kurz, obſchon es ihm jetzt gelungen war die übernatürlichen Neigungen, welche den Hund mit der Erinnerung an den armen Dumesnil verknüpf⸗