Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Erſt an der Luft bemerkte er ſeine Zerſtreuung und ſchlüpfte auch in den andern Aermel.

Was wollte er im Garten thun? Das hätte Marianne ganz gewiß eben ſo wenig zu begreifen vermocht, als das Uebrige.

Der Chevalier ſuchte, ging auf und ab, blieb vorzugsweiſe in den Ecken ſtehen, maß die Platten mit ſeinem Stock, bald ein Meter, bald zwei, je nach dem Raum.

Dann ſagte er zwiſchen den Zähnen:

Hier, nein; dort wird er vortrefflich ſein... Heute noch laſſe ich einen Maurer holen; eine Hütte von Ziegeln oder gewöhnlichem Stein würde ſehr feucht ſein. Ich glaube, eine Holzhütte wäre weit beſſer; ich will nicht den Maurer holen laſſen, ſon⸗ dern den Schreiner.

Es war klar, daß der Leib des Chevalier bei der Sache, ſein Geiſt aber anderswo war.

Aber wo war ſein Geiſt?

Die für Marianne im höchſten Grad dunkle Lö⸗ ſung dieſes Räthſels iſt, hoffen wir, für den Leſer vollkommen klar.

Er ſieht wohl, daß der Entſchluß des Chevalier gefaßt war.

Er war entſchloſſen den Hund zu ſeinem Tiſch⸗ genoſſen zu machen, und er ſuchte einen Platz, wo er ihn am zweckdienlichſten einquartieren konnte.

Die Selbſtverleugnung, welche der Chevalier durch Aufopferung ſeines Huhns bewieſen, und wo⸗ durch er ſeine Gewiſſensbiſſe wegen der ſchlechten Behandlung Mariannes beſchwichtigt hatte, genügte nicht mehr ſeit dieſen unglückſeligen Träumen und

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