Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Tiader Chevalier ſtand auf und ſetzte ſich an den iſch.

Marianne pflanzte ceremoniös ein Stück geſotte⸗ nes Ochſenfleiſch, eine Platte Zuckererbſen und grüne Bohnen als Salat vor ihn auf, mit dem Bemerken, daß dieſe drei Platten für heute ſein ganzes Mahl ausmachen.

Der arme Chevalier machte ſich mit dem größten Widerwillen an das faſerige und ganz ſaftloſe Och⸗ ſenfleiſch, ſo daß er bald bei den grünen Bohnen ankam; aber zum Glück hatten der Spaziergang, daß Douchebad und ganz beſonders die ungewohnten Gemüthsbewegungen, die er überſtanden, ſeinem Appetit wahrſcheinlich neue Bahnen eröffnet, denn, wenn er auch dem Ochſenfleiſch nur ein einziges Mal zugeſprochen hatte, ſo hielt er ſich doch zwei⸗ mal an die Erbſen und dreimal an die Bohnen, und als er endlich aufſtand, ſchwur er der ganz verblüfften Marianne, daß er ſeit ſehr langer Zeit nicht ſo gut geſpeist habe.

Nach Tiſch pflegte der Chevalier in ſeinen Cercle zu gehen. Nichts in der Welt hätte ihn von einer Gewohnheit abwendig gemacht. Was würde aus ihm geworden ſein, wenn er nicht ſein Whiſt zu zwei Liards die Marke gemacht hätte?

Da er indeß fürchtete, das Huhn könnte den Wachtelhund keineswegs auf die Idee zu gehen, ſondern vielmehr auf die Idee zu bleiben gebracht haben, ſo daß er ihn beim Ausgehen an der Thüre treffen würde, ſo beſchloß er ihm einen Streich zu ſpielen.