Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Als er die laue Feuchtigkeit verſpürte, fiel er rückwärts in Ohnmacht.

Der Capitän wollte dieſen Umſtand benützen.

Mein Herr, ſagte er zu dem jungen Arzt, ich bin dem Tod nahe, das fühle ich. Sagen Sie gefälligſt Herrn von Chalier, daß ich ihm von Neuem das Kind empfehle, von dem ich ihm geſtern geſagt habe, und daß ich ihn dringend erſuche, wenn der Zufall ihn mit dem Chevalier de la Graverie zuſammenführe, ihm Nichts davon zu ſagen, außer wenn die dringendſten Gründe dafür vorhanden ſeien, daß Thereſe anerkannt werde; ich laſſe ihn ſelbſt über dieſe Gründe urtheilen... Haben Sie mich wohl gehört und recht verſtanden?

Ja, Capitän, ſagte der junge Doctor, der die Wichtigkeit der Sendung einſah,und ich will Ihnen Ihre eigenen Worte, eines ums andere, wieder⸗ holen.

Und er wiederholte wirklich den Auftrag des Capitäns ohne die mindeſte Abänderung in der Form oder in den Details.

Es iſt gut, ſagte der Capitän.

Dann wandte er ſich zu dem jungen Mädchen und ſagte:

Mahaouni, ſpritze dem armen Chevalier friſches Waſſer ins Geſicht.

Mahaonni, die vor dem Feuer zuſammengekauert die Tiſane bereitete und die Ohnmacht des Cheva⸗ lier nicht einmal bemerkt hatte, gehorchte dem Be⸗ fehl des Capitäns mit einem Eifer, der ihr ganzes Intereſſe für ihren Schwimmſchüler beurkundete.

Der Chevalier kam juſt in dem Augenblick, wo