Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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zuvor ſignaliſirt worden, ſo verlangte er, man ſolle dort Hilfe nachſuchen.

Mahaouni ließ ſich zwei⸗ oder dreimal das be⸗ treffende Wort franzöſiſch wiederholen, bis ſie es deutlich ausſprechen konnte, dann eilte ſie fort, ſtürzte von der uns wohl bekannten Grotte herab köpflings ins Meer und ſchwamm mit der Schnellig⸗ keit eines Goldbraſſen nach dem Schiff, das ſich durch ſeine dreifarbige Fahne als franzöſiſch auswies.

Dieſe letztere Zeile zeigt an, daß während des Aufenthalts unſeres Chevalier in Taiti die Revo⸗ lution von 1830 eingetreten war; aber dieſe Ver⸗ änderung, die, wenn der Chevalier in Frankreich geblieben wäre, höchſt wahrſcheinlich gar manche Dinge in ſeinem Leben über den Haufen geworfen hätte, ging jetzt, wo er ſich dreitauſend fünfhundert Meilen von Paris wegbefand, beinahe unbemerkt an ihm vorüber.

Als Mahaouni in die Nähe des Dauphin kam — ſo hieß das franzöſiſche Schiff— hob ſie ihren ſchönen Rumpf aus dem Waſſer empor und rief aus Leibeskräften, obſchon in einem unendlich wei⸗ chen bittenden Ton:—

„Ein Midissin! ein Midissin!“

Trotz der leichten Veränderung, welche die Tai⸗ tierin in dem Wort vorgenommen hatte, begriff der Capitän vollkommen, was ſie verlangte; er glaubte, die Königin Pomare ſei krank, und befahl dem Doc⸗ tor des Dauphin, einem jungen Mann von ſechs

bis ſiebenundzwanzig Jahren, der ſeine erſte Reiſe

machte, ſich ans Land zu begeben. Als Mahaouni den Nachen herablaſſen ſah und