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und Liebe vergalt, fühlte ſich der Capitän plötzlich unwohl.
Bei ſeiner herculiſchen Geſundheit achtete er nicht darauf und wollte ſeinen Spaziergang fort⸗ ſetzen; aber nach einer Weile verſagten ihm die Beine, Schweiß bedeckte ſeine Stirne und er fühlte ſich ſo ſchwach, daß er beinahe umfiel und man ihm einen Stuhl bringen mußte, während ſein Freund ihn aufrecht hielt.
Es war kein Widerſtand möglich: irgend eine Krankheit erklärte ſich mit Symptomen von er⸗ ſchreckender Heftigkeit.
Der Chevalier verlangte mit lautem Geſchrei nach einem Arzt.
Um jene Zeit, welche der engliſchen Invaſion und dem franzöſiſchen Protectorat voranging, gab es keine Garniſon auf der Inſel und folglich auch keine Aerzte, außer eingebornen Charlatanen, die mittelſt gewiſſer Kräuter und gewiſſer Worte zu heilen behaupteten und vielleicht.— wenn es eine Hypotheſe gibt, bei welcher der Zweifel erlaubt iſt, ſo iſt es dieſe— ſo gut heilten wie Doctoren mit Hut und Diplom.
Mahaouni, welche ſtets geneigt war dem Che⸗ valier alle Dienſte zu erweiſen, die in ihrer Macht ſtanden, erbot ſich einen dieſer Empiriker zu holen; aber der Chevalier, der es ſo weit gebracht hatte, daß er geläufig taitiſch ſprach, erklärte, er wolle einen europäiſchen, wo möglich einen franzöſiſchen Arzt, und da Schiffe von allen Nationen im Hafen lagen, unter andern ein franzöſiſches, das Tags


