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Allerdings hatte der Capitän, der beſtändig auf der Lauer war, um ſeinem Freund eine Zerſtreu⸗ ung zu verſchaffen, der ſtets nach Dingen ſuchte, die ihm gefallen konnten, der ihm fortwährend all die Sorgſamkeit und Zuvorkommenheit widmete, woran ſeine Erziehung und ſein häusliches Leben ihn gewöhnt hatten, nie ſeine Stirne ſich verdüſtern laſſen, ohne daß er ſie durch den heitern Humor ſeiner Jugend, den er zu bewahren gewußt, zu ent⸗ runzeln verſuchte; kurz, Dumesnil hatte ſich nicht eine einzige Minute lang der durch ſeine Gewiſſens⸗ biſſe ihm auferlegten Rolle nicht gewachſen gezeigt.
Bei den liebreichen Neigungen des Chevalier de la Graverie muß man begreifen, wie theuer und beſonders wie nothwendig ihm der Freund gewor⸗ den war, dem er die Ruhe ſeines Herzens ver⸗ dankte.
Das große Kind bedurfte fortwährend einer Mutter oder wenigſtens einer Amme.
Dieudonné hatte daher auch vollſtändig die Ge⸗ wohnheit verloren, ſich moraliſch und phyſiſch ſelbſt zu leiten. 3
Er lebte, liebte, genoß für ſich allein, der Ca⸗ pitän aber war genöthigt für Beide zu denken.
Eines Abends, als ſie zuſammen ſpazieren gin⸗ gen und der Capitän rauchte, der Chevalier Zucker⸗ ſtückchen knaupelte, inmitten dieſer anbetungswürdi⸗ gen weiblichen Bevölkerung, die von dem Einen den Ueberfluß ſeiner Zuckerſtückchen, von dem Andern den Reſt ſeiner Cigarrenſtümpchen, von Zeit zu Zeit auch noch obendrein ein Gläschen Cognac ver⸗ langte und das Alles mit Wohlgerüchen, Küſſen


