Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Auf einmal ſah der Chevalier zwei Schritte vor

ſich einen Kopf ſich emporrichten.

Es war Mahaouni.

Sie errieth aus ſeinem verſtörten Geſicht die Lage, worin er ſich befand.

Sie that einen Nothſchrei; alle ihre Gefähr⸗ tinnen eilten herbei.

Der Chevalier befand ſich juſt in derſelben Lage wie Virginie auf dem Verdeck des St. Geran: ſie war gerettet, wenn ſie die Hilfe des nackten Ma⸗ troſen annehmen wollte, der ſich erbot ſie ans Ufer zu tragen; ſie war verloren, wenn ſie ſich weigerte.

Die Taitierinnen gaben Dieudonné durch ihre Geberden zu verſtehen und ſuchten ihm auch durch Worte begreiflich zu machen, daß er ſich nur an ſie anzulehnen brauche und daß ſie ihn ans Land tra⸗ gen würden.

Zwei von ihnen bildeten feſt verſchlungen eine Art von Floß, auf den er ſich legen konnte, wäh⸗ rend er ſich mit beiden Händen an den Schultern der beiden Schwimmerinnen feſtzuhalten hatte.

Laſſen wir dem Chevalier die Gerechtigkeit wider⸗ fahren, daß er einen Augenblick Bedenken trug, daß er einen Augenblick die keuſche Abſicht hatte eben ſo zu ſterben wie die Jungfrau von der Isle de France.

Aber die Liebe zum Leben ſiegte ob. Er ſchloß ſeine Augen, legte ſich auf den beweglichen Floß, ſtemmte ſeine Hände auf die runden Schultern der ſchönen Nymphen und ließ ſich wegtragen.

Murmelte er den Namen Mathildens?

Wir waren nicht dabei, ſo daß wirs hätten