Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Dleudonde voll Scham ſo weit als nur möglich zurück.

Die Mädchen ergriffen, die Eine die Weſte, die Andere die Hoſen, eine Dritte das Hemd, und ſchie⸗ nen ſich zu fragen, wie dieſe Kleider hierherkämen.

Man konnte ſich hierüber nicht täuſchen, es wa⸗ ren Kleider eines Europäers.

Der Chevalier hatte gute Luſt ſeine Kleider zu⸗ rückzuverlangen; aber was hätte er auch damit ma⸗ chen können, da ſie ganz durchnäßt waren?

Er hätte nur noch einen Pack mit ſich zu retten gehabt, und er beſaß bereits keine Ausſichten mehr ſich ganz allein zu retten.

Das Waſſer ſtieg unaufhörlich.

Der Chevalier ſah ein, daß es ihm in zehn Minuten über dem Kopf zuſammenſchlagen mußte.

Eine Woge, die höher kam als die andern, be⸗ deckte ſein Geſicht mit Schaum.

Der Chevalier ſtieß inſtinktmäßig einen Schrei aus.

Dieſen Schrei hörten die Schwimmerinnen. Eine zweite Woge folgte auf die erſte. Dieudonné dachte an den Capitän, und als hätte dieſer ihn hören können, rief er:

Hierher, Dumesnil, zu Hilfe! zu Hilfe!

Die Schwimmerinnen verſtanden die Worte nicht, aber in ihrer Betonung lag etwas ſo Klägliches, daß ſie erriethen, der Rufende müſſe in Todesgefahr ſchweben.

Das Geſchrei kam offenbar von der Grotte her.

Eine von ihnen ſchwamm unter dem Waſſer hinein.