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mit Dumesnil zu ſchwimmen, der doch ſein beſter Freund war, ein kalter Schauder überlief.
Zum Glück hatte er dieſe Grotte entdeckt; er gedachte Niemand davon zu ſagen und einen Theil ſeiner Tage da zuzubringen, denn das Wohlbehagen das er hier empfand, war ſo groß, daß es ihm jeden andern Genuß erſetzen konnte.
Offenbar verlangt der Geiſt ſelbſt keine Zer⸗ ſtreuung, wenn das materielle Wohlbehagen von der Art iſt, daß der Menſch an allen ſeinen phyſi⸗ ſchen und intellectuellen Fähigkeiten nicht zu viel hat, um es gebührend zu würdigen.
Der Chevalier blieb alſo ein paar Stündchen in eine Seligkeit verſenkt, die ihm nicht einmal ge⸗ ſtattete die Zeit zu bemeſſen.
Auf einmal wurde er dieſer Art von Extaſe durch das Getöſe entriſſen, womit ein ſchwerer Kör⸗ per in das Waſſer fiel.
Er hatte unbeſtimmt irgend etwas in der Luft vorbeikommen geſehen, aber es war ihm unmöglich zu erkennen was. f
Nach einer Weile ſah er einen lachenden Kopf auf der Oberfläche des Meeres zum Vorſchein kommen.
Es war Mahaouni.
Sie ſprach einige Worte, welche ein Aufruf an ihre Gefährtinnen zu ſein ſchienen.
Der Aufruf war nicht vergebens.
Ein Körper durchflog mit Blitzesſchnelligkeit den Raum und vertiefte ſich mit demſelben Geräuſch, das der Chevalier bereits gehört hatte, im Waſſer.
Dumas, Black. I. 11


