Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Im Augenblick wo ſie ausgehen wollten öffnete ſich die Thüre des Verſchlags, und ein junges Mäd⸗ chen kam zum Vorſchein.

Sie fragte die beiden Freunde, ob ſie Nichts bedürften.

Dieudonné erkannte ſeine ſchöne Schläferin von der letzten Nacht und erröthete bis an die Ohren.

Nur hatte ſie ihr Tagscoſtüm.

Man weiß, worin ihr Nachtcoſtüm beſtand.

Das Tagscoſtüm beſtand aus einem langen weißen Kleid, das ganz glatt herabfiel, vorn offen und am Hals nicht geſchloſſen war: auf dieſem Kleid war um die Hüften eine Art Foulard von blauem Grund mit großen rothen und gelben Blu⸗ men gerollt.

Die Arme, die Füße und die Beine waren nackt.

Der Chevalier wurde feuerroth, betrachtete aber doch das Mädchen mehr im Detail, als er in der vorhergehenden Nacht gewagt hatte.

Es war, wie wir geſagt haben, ein Kind von vierzehn Jahren; nur daß in Taiti ein vierzehn⸗ jähriges Kind ſchon Weib iſt. Sie war klein, wie die Taitierinnen gewöhnlich ſind, ſonſt aber vor⸗ trefflich gewachſen; ihre Haut war von der ſchönſten Kupferfarbe; ſie hatte, wie wir bereits wiſſen, lange Haare, aber ſeidenweich und ſchwarz wie Raben⸗ flügel; ihre Augen waren hübſch geſpalten, dunkel, von langen ſchwarzen Wimpern beſchattet; die Na⸗ ſenflügel waren offen und weit wie die Indianer⸗ naſen, welche beſtimmt ſind die Gefahr, das Ver⸗ gnügen und die Liebe zu athmen; die Naſe ſelbſt Dumas, Black. I. 10